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Changelog

Bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Verbesserungen und neuen Funktionen in Librario.

Ihr KI-Assistent findet Sammlungen und Neuzugänge

Sie haben für ein Projekt einen Handapparat zusammengestellt, und Ihr Copilot-Agent suchte trotzdem im gesamten Bestand. Auf „Was ist neu?“ antwortete er mit dem Erscheinungsjahr, nicht mit dem, was Sie zuletzt erfasst haben. Beides kann er jetzt.

  • Sammlungen finden und darin suchen: Gefragt „Gibt es eine Sammlung zum Thema Akkreditierung?“, nennt der Assistent die passenden Sammlungen mit Beschreibung und Anzahl der Publikationen. Er zeigt, was in einer Sammlung steht, und sucht auf Wunsch nur darin. Er sieht dabei nur Sammlungen, die auch Sie in Librario sehen.
  • Neuzugänge zeigen: Gefragt „Was kam letzte Woche dazu?“, listet er die zuletzt aufgenommenen Einträge auf, unabhängig vom Erscheinungsjahr. Eine Norm von 2019, die Sie gestern erfasst haben, steht damit oben. Er sagt Ihnen auch, wann ein Eintrag in die Bibliothek aufgenommen wurde.

Außerdem kennt Ihr KI-Assistent mehr Angaben aus Ihrem Bestand:

  • Normnummer und Gültigkeit: Er nennt die Nummer einer Norm, etwa „DIN 1045-1:2008-08“, und Ihre internen Signaturen. Gefragt „Ist DIN 14230 noch gültig?“, antwortet er aus Ihrem Bestand: ob die Norm gilt oder zurückgezogen ist, welche Ausgabe sie ersetzt hat und welche sie ersetzt. Grundlage ist der Status, den Sie in Librario erfasst haben. Librario gleicht ihn nicht mit dem DIN-Katalog ab.
  • Genaues Erscheinungsdatum: Er nennt das Erscheinungsdatum so genau, wie Sie es erfasst haben, also mit Monat oder Tag. Gefragt „Wann ist das erschienen?“, antwortet er „Januar 2020“. Wo Sie nur das Jahr erfasst haben, nennt er nur das Jahr.

Mehr zur Anbindung steht in der MCP-Dokumentation.

Copilot-Studio-Agenten recherchieren in Ihrer Bibliothek

Ihr Team baut eigene Agenten in Microsoft Copilot Studio, Ihre Fachliteratur liegt in Librario. Ein solcher Agent recherchiert jetzt direkt in Ihrer Bibliothek: Er findet Publikationen zu einer Frage, nennt bei einer Norm die Normnummer und ob sie laut Ihrem Bestand noch gilt, und bietet angehängte Dateien zum Herunterladen an.

Standardmäßig meldet sich jede Person mit ihrem eigenen Librario-Benutzerkonto an. Der Agent sieht dann nur, was diese Person auch in Librario sehen darf, und Ihre IT kann diese Einstellung für alle Agenten festschreiben. Die Verbindung richten Sie direkt im Agenten ein: Copilot Studio registriert sich selbst bei Librario, in Librario muss vorher niemand Zugangsdaten anlegen. Sie brauchen eine Copilot-Studio-Lizenz von Microsoft und einen Librario-Tarif mit Zugang für KI-Assistenten, aber keine Zusatzoption.

Die Anbindung an Copilot Studio ist in der Beta-Phase. Die Schritte stehen in der Anleitung für Copilot Studio. Wie es bei Ihnen läuft, erzählen Sie uns gern über die Kontaktseite.

Skripte verknüpfen vorhandene Beitragende statt Duplikate anzulegen

Wer Publikationen per Skript oder Integration anlegt, nennt meist Autor:innen, Herausgeber:innen und Organisationen, die es in Librario längst gibt. Je nach Angabe entstand dabei bisher ein Duplikat, oder die Angabe ging verloren. Jetzt hängt die API den vorhandenen Eintrag Ihres Kontos an die Publikation. Steht dieselbe Person in einer Anfrage mehrfach als Autor:in oder Herausgeber:in, erscheint sie an der Publikation nur einmal. Nennt ein Skript eine Person, die es in Ihrem Konto nicht gibt, meldet die API einen Fehler, statt still etwas anderes zu speichern. Das gilt für die API v2 und v3.

Ihre Skripte nennen den vorhandenen Eintrag über seine ID oder seinen Namen. Wie genau, steht in der API-Referenz, die die API-Dokumentation verlinkt.

Einen KI-Assistenten trennen, ohne die eigenen Skripte lahmzulegen

Trennten Sie bisher einen KI-Assistenten von Ihrem Konto, konnte das ungewollt auch den REST-API-Zugriff derselben Anwendung widerrufen, etwa das Zugriffsrecht, auf dem Ihre eigenen Skripte liefen. Die Zeile für die REST-API verschwand danach kommentarlos von der Seite, und andersherum passierte dasselbe. Beide Zugänge sind jetzt unabhängig voneinander: Der Widerruf des einen lässt den anderen unberührt.

Auf der Integrationen-Seite stehen deshalb unter „Verbundene Anwendungen“ alle Anwendungen, die in Ihrem Namen auf Librario zugreifen, jeweils als „KI-Assistent“ oder „REST-API“ gekennzeichnet und einzeln widerrufbar. Die Rückfrage vor dem Widerruf nennt jetzt auch, was betroffen ist: bei der REST-API Ihre Skripte und Integrationen, bei einem KI-Assistenten die laufenden Chats.

Alle Verbindungen zeigen außerdem, wann sie zuletzt genutzt wurden, oder „Nie genutzt“, falls nie eine Anfrage ankam. Verbindungen, die schon genutzt wurden, aber seit über 30 Tagen nicht mehr, tragen den Hinweis „Seit über 30 Tagen ungenutzt“. Damit erkennen Sie Zugangsdaten, die niemand mehr braucht, bevor Sie sie widerrufen. Wie Sie Verbindungen prüfen und beenden, steht in der Dokumentation zu KI-Assistenten.

Berechtigungen im Klartext statt Werkzeug-Häkchen

Wer einen KI-Assistenten mit Librario verband, bekam auf der Zustimmungsseite eine Liste von Werkzeugnamen vorgelegt und musste wissen, was download_file oder get_publication tun, um zu entscheiden, was er erlaubt. Jetzt steht dort eine Berechtigung pro Zeile im Klartext: „Publikationen durchsuchen und ansehen“ und „Angehängte Dateien herunterladen und lesen“. Die zweite fasst zusammen, was bisher zwei getrennte Häkchen für das Herunterladen und für das Lesen von Dateiinhalten waren. Was die Häkchen bewirken, steht in der Dokumentation zu KI-Assistenten.

Bereits verbundene KI-Assistenten: Hatten Sie einer Verbindung bisher nur eines von beidem erlaubt, das Herunterladen oder das Lesen von Dateiinhalten, erhält sie die zusammengefasste Berechtigung nicht automatisch, denn das hätte ihr mehr erlaubt, als Sie zugestimmt hatten. Sie verliert deshalb auch das, was sie bisher durfte, bis Sie die Verbindung unter Konto → Integrationen neu herstellen und die Berechtigung dabei erneut erteilen. Verbindungen, denen Sie beides oder nichts davon erlaubt hatten, behalten genau das, was Sie ihnen erlaubt hatten.

Auch Skripte über die REST-API brauchen für angehängte Dateien eigene Berechtigungen: eine zum Herunterladen, eine zum Hochladen, Ändern und Löschen. Bibliotheksdaten lesen oder ändern zu dürfen reicht dafür nicht. Bestehende REST-API-Zugänge haben die passende Dateiberechtigung automatisch erhalten, neue Skripte fragen sie ausdrücklich an. Welche Berechtigung was erlaubt, steht in der API-Dokumentation.

KI-Assistenten lesen Dateien jetzt direkt

Verbinden Sie einen KI-Assistenten mit Librario, liefert download_file bisher einen signierten Link zur Datei. Für mindestens ein verbreitetes KI-Werkzeug reichte das aber nicht: Die eigene Schutzvorkehrung von Claude.ai gegen das automatische Abrufen von Links aus einem Werkzeug-Ergebnis verhindert, dass die Datei selbst beim Modell ankommt. Der Assistent konnte Ihnen den Link zeigen, aber die Datei nicht lesen, zusammenfassen oder Fragen zu ihrem Inhalt beantworten, ohne dass Sie sie selbst öffnen.

Librario stellt Publikationsdetails und Dateiinhalte jetzt zusätzlich als MCP-Ressourcen bereit. Diese Inhalte laufen über dieselbe bereits authentifizierte Verbindung, statt über einen Link, den der Assistent selbst abrufen müsste. Bitten Sie Ihren Assistenten, eine Publikation nachzuschlagen oder eine angehängte Datei zu lesen, und bei jedem KI-Werkzeug mit Unterstützung für MCP-Ressourcen kommt der Inhalt direkt im Gespräch zurück. get_publication und download_file funktionieren für Werkzeuge, die einen Link bevorzugen, unverändert weiter.

Das ist eine neue Berechtigung, kein automatisches Upgrade bestehender Rechte: Das direkte Lesen von Dateiinhalten setzt auf der Zustimmungsseite ein eigenes Häkchen voraus, zusätzlich zur bisherigen Berechtigung zum Herunterladen von Dateien. Wählen Sie nur das direkte Lesen ab, bleiben die Download-Links unverändert erhalten. Verweigern Sie dagegen das Herunterladen von Dateien, entfällt beides: die Links und das Lesen von Dateiinhalten im Gespräch.

Für Konten mit erweiterter KI-Verwaltung können Administrator:innen den Zugriff auf Dateiinhalte für KI-Assistenten außerdem kontoweit abschalten, unabhängig davon, was einzelne Personen beim Verbinden zugestimmt haben. Ist die Einstellung deaktiviert, liefert download_file keinen Link mehr, sondern verweist Assistenten stattdessen auf die Publikationsseite, die die Person selbst öffnen kann. Die Dateiinhalts-Ressource wird dann grundsätzlich abgewiesen.

ISBN-Barcodes mit der Kamera scannen

Bücher lassen sich in Librario bequem über ihre ISBN importieren. Der mühsamste Schritt dabei war bislang, die 13 Ziffern von der Buchrückseite abzutippen, gerne mit Zahlendreher. Ab sofort scannen Sie den Barcode einfach mit der Kamera. Öffnen Sie den Scanner über die Schaltfläche Barcode scannen auf der Import-Seite, halten Sie die Buchrückseite ins Bild und bestätigen Sie die erkannte ISBN. Der Import läuft danach wie gewohnt weiter, inklusive Duplikaterkennung.

Bestätigungsdialog des Barcode-Scanners mit erkannter ISBN im Eingabefeld und Schaltflächen zum Importieren oder erneuten Scannen
Der Scanner übernimmt die erkannte ISBN direkt in den Bestätigungsdialog.

Einen Überblick über alle Importwege gibt Publikationen importieren.

Wer vormerkt, wird automatisch benachrichtigt

Seit Juni reihen sich Benutzer:innen selbst in die Warteschlange ein, wenn alle Leihexemplare einer Publikation ausgeliehen sind. Diese Vormerkung bauen wir jetzt weiter aus. Bisher erfuhr nämlich niemand automatisch davon, wenn ein vorgemerktes Exemplar zurückkam: Das Bibliotheksteam sah von Hand nach, wer als Nächstes dran ist, und die vormerkende Person bekam erst eine Nachricht, wenn das Team ihr das Exemplar auslieh.

Kommt jetzt ein Exemplar einer vorgemerkten Publikation zurück, benachrichtigt Librario automatisch das Bibliotheksteam. Auch die nächste Person in der Warteschlange erhält direkt eine Benachrichtigung, per E-Mail und im System, und kann sich das Exemplar sofort selbst ausleihen. Nur wenn die Selbstausleihe deaktiviert ist, entfällt diese direkte Benachrichtigung: Dann übernimmt wie gewohnt das Bibliotheksteam die Ausleihe, und Librario informiert die wartende Person, sobald das Team die Anfrage erfüllt. Wer ein Exemplar zurückgibt, sieht im Rückgabedialog in jedem Fall, wer als Nächstes wartet.

Bibliothekar:innen sehen die Warteschlange jetzt direkt an der Publikation: Der neue Tab „Vormerkungen” neben den Leihexemplaren zeigt, wie viele Anfragen offen sind und wer wartet. Nach der Rückgabe eines vorgemerkten Exemplars landet das Team automatisch in diesem Tab und leiht das Exemplar mit einem Klick an die nächste Person aus.

Benutzer:innen sehen ihre Position in der Warteschlange sowohl auf der Publikationsseite als auch unter „Meine Leihanfragen”. In Bibliotheken mit Selbstausleihe kündigt der Vormerk-Dialog die Benachrichtigung schon beim Vormerken an. Mehr dazu unter Was passiert bei der Rückgabe?.

API-Skripte ohne Ihr Passwort: Zugriff einzeln erteilen und widerrufen

API-Skripte brauchten bisher Ihr Librario-Passwort. Für die API v3 erteilen Sie stattdessen jedem Skript und jeder Integration einen eigenen Zugriff. Er reicht so weit, wie Sie ihn freigeben, etwa nur zum Lesen, und Sie widerrufen ihn jederzeit, ohne Ihr Passwort zu ändern. Ihr Passwort nimmt die API v3 nicht mehr an. Die API v2 nimmt es weiter an, bis sie zum Jahresende 2026 abgeschaltet wird. Wie Sie den Zugriff einrichten, steht in der API-Dokumentation.

Vergriffene Titel vormerken statt Excel-Liste führen

Sind alle Leihexemplare eines Titels ausgeliehen, mussten Benutzer:innen bisher nachfragen oder warten. Manche Bibliotheken führten Excel-Listen mit der Warteschlange. Das bedeutet manuellen Aufwand, ist fehleranfällig und für die Benutzer:innen intransparent.

Jetzt erscheint auf der Publikationsseite die Aktion Vormerken: Benutzer:innen reihen sich selbst in die Warteschlange ein, sobald kein Leihexemplar frei ist. Librario sammelt die Vormerkungen in der titelspezifischen Warteschlange, die Administrator:innen und Bibliothekar:innen unter „Aufgaben → Leihanfragen” sehen. Eine externe Liste braucht es dafür nicht mehr. In „Meine Leihanfragen” behalten Benutzer:innen ihre Vormerkungen im Blick und können sie jederzeit zurückziehen.

Anfordern und Vormerken laufen jetzt unter einem Begriff: der Leihanfrage. Früher hieß diese Funktion „Hauspost-Bestellung”; der neue Name passt besser, weil eine Leihanfrage heute mehr abdeckt als die Lieferung über die interne Hauspost.

Aufgaben-Benachrichtigungen an ein gemeinsames Postfach

Einige Teams koordinieren ihre Arbeit über ein gemeinsames Postfach (zum Beispiel bibliothek@…) statt über persönliche Adressen. Bisher wies Librario eine neu entstandene Aufgabe immer einer einzelnen Bibliothekar:in zu. In einem solchen Team soll die Benachrichtigung aber alle erreichen, damit sich jemand darum kümmern kann.

Dafür gibt es jetzt in den Konto-Einstellungen unter Automatische Zuweisung die Strategie „An gemeinsame E-Mail-Adresse(n) benachrichtigen”. Librario schickt neue Aufgaben dann an eine oder mehrere gemeinsame Adressen, ohne sie einer einzelnen Person zuzuweisen. Bleibt eine Aufgabe zu lange unbeachtet, geht eine Erinnerung an dieselbe Adressliste.

Die Strategie gilt für jede Kategorie der automatischen Zuweisung, nicht nur für Benutzeranfragen. Ein typisches Beispiel ist die Leihanfrage: Fragt ein:e Benutzer:in ein Leihexemplar an, landet die Anfrage direkt im gemeinsamen Postfach des Teams.

Eigenes Coverbild für Publikationen hochladen

Sie können jetzt für jede Publikation ein eigenes Coverbild hochladen — direkt im Bearbeitungsformular, mit Vorschau gleich nach der Auswahl. Damit haben Sie volle Kontrolle darüber, welches Bild auf der Publikationskarte und der Detailseite erscheint.

Bisher hat Librario das Cover automatisch ermittelt: aus der ersten Seite einer hinterlegten Datei oder anhand der ISBN aus Online-Quellen. Das bleibt so. Laden Sie kein eigenes Bild hoch, sucht Librario weiterhin selbstständig ein passendes Cover und hinterlegt es.

Neu ist die Wahlmöglichkeit: Passt das automatisch gefundene Cover nicht zur vorliegenden Ausgabe, laden Sie einfach Ihr eigenes Bild hoch — es hat dann Vorrang.

Librario mit Ihren KI-Assistenten verbinden (MCP-Server)

Benutzer:innen recherchieren längst nicht mehr nur in der Web-Oberfläche, sondern lassen sich von KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT bei der Literatur-Recherche unterstützen.

Bisher hieß das: Suchergebnisse manuell kopieren, PDFs herunterladen und ins Chat-Fenster ziehen, oder die KI ohne Zugriff auf den eigenen Bestand antworten lassen. API-Schlüssel zu pflegen oder Bibliotheksdaten zu duplizieren kommt für die meisten Bibliothekar:innen nicht in Frage.

Librario bietet jetzt einen MCP-Server (Model Context Protocol). Per einmaligem OAuth-Login verbinden Sie Ihren Librario-Account mit Ihrem KI-Werkzeug; danach kann das Werkzeug in Ihrem Namen Publikationen suchen, Detailangaben abrufen und Dateien herunterladen, mit denselben Berechtigungen wie in der Web-Oberfläche.

Auf der Zustimmungsseite entscheiden Sie pro Berechtigung, was der Assistent tun darf. Wer nur Suche und Detailabruf erlauben möchte, schaltet das Herunterladen von Dateien mit einem Klick ab. Aktive Verbindungen sehen Sie im Benutzermenü unter Integrationen, dort widerrufen Sie auch einzelne Anbindungen jederzeit.

Anleitungen für Claude.ai, Claude Desktop und ChatGPT, Beispielanfragen sowie Hinweise zu Sicherheit und Datenschutz finden Sie auf der Hilfeseite zur MCP-Integration.

Neuer Export: CSV neben BibTeX und EndNote

Zusätzlich zum bekannten BibTeX- und EndNote-Export lassen sich Publikationen, Sammlungen und Favoriten jetzt auch als CSV-Datei exportieren. Sie eignet sich für Excel und Datenanalyse-Tools.

Der Export enthält alle Treffer der aktuellen Suche oder Sammlung, nicht nur die erste Seite. Die Spaltenüberschriften erscheinen in Ihrer Sprache (Deutsch oder Englisch) und entsprechen den Feldnamen im Formular.

Teildaten bei Publikationen: Jahr, Jahr-Monat oder Tag

Viele Publikationen sind nicht auf den Tag genau datiert: Bei einer Monografie kennt man oft nur das Jahr, bei einer Zeitschrift Jahr und Monat. Der Datentyp Datum erzwang aber bisher Tag, Monat und Jahr.

Bibliothekar:innen mussten ein willkürliches “01.01.” vor das Jahr setzen, was Filter-, Sortierungs- und Exportergebnisse verfälschte und in BibTeX/EndNote als hartes Datum erschien.

Erscheinungsdaten werden jetzt im EDTF-Format gespeichert, d. h. 2024, 2024-03 oder 2024-03-15 sind alle gültig. Filter, Facetten in der Seitenleiste, BibTeX/EndNote/Atom-Export und API arbeiten durchgängig mit dem tatsächlichen Genauigkeitsgrad.

EDTF steht für Extended Date/Time Format, ein offener Standard der Library of Congress für strukturierte Datumsangaben mit unterschiedlichem Genauigkeitsgrad.

Mehrbändige Werke per Filter "Übergeordnete Publikation" navigieren

Wir haben den Support für die Best Practice “Übergeordnete Publikation” ausgebaut.

Auf der Publikationsübersicht gibt es jetzt einen Filter Übergeordnete Publikation, mit dem sich alle Bände eines mehrbändigen Werks, einer Schriftenreihe oder eines Tagungsbands auf einen Blick anzeigen lassen. Von der übergeordneten Publikation führt ein Link Alle zugehörigen anzeigen direkt in die gefilterte Liste, und von jedem Band springt man über die übergeordnete Publikation zu seinen Geschwistern. Manuelles Zusammensuchen entfällt.

Vertragsdokumente direkt in Librario einsehen (AGB, AVV)

Den Vertrag zwischen Ihrer Organisation und Librario sehen Sie ab jetzt direkt in Librario, ohne im Postfach oder Mail-Archiv zu suchen.

Hinterlegt sind:

  • die jeweils geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)
  • die Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) für die DSGVO
  • Änderungen an diesen Dokumenten, sodass die Kontoadministration nachvollziehen kann, was wann unterzeichnet wurde

Sie finden die Dokumente unter Konto → Verträge verwalten.

Originaltitel: Inline-Hilfe und Klick-Filter

Das bibliothekarische Feld “Einheitssachtitel” heißt in Librario jetzt Originaltitel. Eine kontextuelle Inline-Hilfe mit Beispiel erklärt im Formular, wann und wie das Feld zu nutzen ist.

Auf der Detailseite ist der Originaltitel klickbar: Ein Klick filtert die Publikationsübersicht auf alle Ausgaben desselben Originaltitels. So lassen sich Übersetzungen, Auflagen und Nachdrucke desselben Werks mit einem Klick zusammenführen.

Karte für zugehörige Sammlungen auf der Publikationsdetailseite

Auf der Detailseite einer Publikation zeigt die neue Karte Zugehörige Sammlungen alle Sammlungen, in denen die Publikation enthalten ist.

Jede Sammlung ist verlinkt, ein Klick öffnet sie direkt. Hat die Publikation keine Sammlungen, wird die Karte automatisch ausgeblendet.

Aufgabenverwaltung mit Kanban-Board und Listenansicht

Im klassischen Bibliotheksalltag schreiben Benutzer:innen E-Mails an die Bibliothek („Können Sie diesen Tagungsband bitte beschaffen?“, „Diese DOI fehlt“, „Bitte um das Leihexemplar“). Bibliothekar:innen pflegen daraus nebenbei To-do-Listen, Excel-Tabellen und Haftnotizen.

In wachsenden Beständen wird das Postfach zur kritischen Infrastruktur. Aufträge gehen unter, der Status existiert nur in einem Kopf, und Datenqualitäts-Probleme (Dubletten, fehlende Identifikatoren) sind zwar sichtbar, aber niemand priorisiert sie.

Librario bietet jetzt eine integrierte Aufgabenverwaltung mit Kanban-Board und Listenansicht. Aufgaben entstehen automatisch aus Datenqualitäts-Hinweisen, Leihanfragen, Fehlermeldungen und Dublettenprüfungen oder werden manuell angelegt. Jede Aufgabe trägt eine Fälligkeit und eine Priorität und kann kommentiert und Mitarbeitenden zugewiesen werden. In-App-Hinweise und eine E-Mail-Zusammenfassung informieren über zugewiesene Aufgaben.

Damit lösen die Aufgaben die früheren E-Mail-Benachrichtigungen ab: Wo Benutzer:innen bisher eine Fehlermeldung oder eine Leihanfrage per E-Mail an die Bibliothek geschickt haben, entsteht jetzt direkt eine nachverfolgbare Aufgabe auf dem Kanban-Board, sichtbar für das ganze Team, mit Status und Fälligkeit, statt in einem Postfach unterzugehen.

Die Basis-Aufgabenverwaltung ist für alle Konten freigeschaltet. Die erweiterte Aufgabenverwaltung ist eine Zusatzoption und umfasst eigene wiederkehrende Aufgaben, Prüfaufgaben nach jedem Import, automatische Zuweisung nach Zuständigkeitsbereich, Fälligkeits-Erinnerungen und die Qualitätsprüfungs-Karte auf Publikations-Detailseiten.

Mehr Details in der Dokumentation:

  • Das Kanban-Board: Spalten, Aufbau der Karten, Filter, Listenansicht
  • Aufgabentypen: Qualitätsprüfung, Leihanfrage, Fehlermeldung, allgemeine Aufgaben
  • Wiederkehrende Aufgaben: Routinen wie Inventur, Normenpflege oder das Einpflegen neuer Zeitschriftenausgaben einmal definieren

Mehrere ISBNs, DOIs, PMIDs und weitere Identifikatoren pro Publikation

Eine Publikation konnte bisher nur eine ISBN, eine DOI, eine PMID etc. tragen.

In der Praxis haben viele Publikationen mehrere, etwa Hardcover- und Softcover-ISBN, oder eine Print- und eine Online-DOI. Bibliothekar:innen mussten sich auf eine Variante festlegen oder die zweite ID in einem Anmerkungsfeld unterbringen, wo sie für Suche und Export verloren ging.

Jede Publikation kann nun beliebig viele Identifikatoren als geordnete Liste tragen: ISBNs, DOIs, PMIDs, arXiv-IDs, ISSNs sowie eigene typisierte Einträge. Per Drag & Drop wird die Reihenfolge festgelegt. Suche, CSV-Export und API berücksichtigen alle Werte; BibTeX und EndNote enthalten die jeweils erste ISBN, DOI, ISSN und PMID.

API V3 als Preview verfügbar — V2 soll zum Jahresende abgeschaltet werden

Die V3-API ist ab sofort als Preview-Release verfügbar — die nächste Generation der Librario-API. V3 räumt Altlasten der V2 auf und bringt unter anderem:

  • typisierte identifiers-Liste (statt der flachen doi/isbn/pmid/arxiv_id/issn-Felder)
  • eigene Endpoints für verschachtelte Ressourcen (Autor:innen, Herausgeber:innen, Kategorien, Identifikatoren) mit Replace-Semantik
  • dedizierte DELETE /…/:id-Endpunkte statt _destroy-Markern
  • vereinheitlichtes PATCH /users/:id (statt drei verschiedener User-Update-Endpunkte)
  • das veraltete import_state-Feld auf Publikationen ist entfernt

Migrations-Hinweis: V3 ist als Preview gekennzeichnet — die Schnittstelle kann sich bis zur stabilen Freigabe noch ändern. Für den Produktivbetrieb empfehlen wir, die Migration jetzt zu planen und erst nach dem stabilen V3-Release umzusetzen.

V2 soll zum Jahresende 2026 abgeschaltet werden. Bis dahin bleibt V2 unverändert verfügbar; einzelne Felder (import_state, flache Identifikator-Parameter, zwei User-Endpunkte) sind bereits jetzt mit X-API-Deprecation-Headern markiert. Wer V2 produktiv nutzt, sollte die Umstellung auf V3 in den nächsten Monaten einplanen.

Die vollständige V3-Schnittstelle finden Sie in der Integration-API-Dokumentation.

arXiv-IDs erfassen und Metadaten automatisch importieren

Publikationen lassen sich jetzt mit ihrer arXiv-ID erfassen, sowohl im Eingabeformular als auch im Import-Assistenten. Akzeptiert werden das moderne Format (arXiv:2301.12345) und die älteren themenbezogenen Schemata (z. B. math.AG/0309136); Librario normalisiert die Schreibweise automatisch.

Beim Import per arXiv-ID holt Librario zusätzlich die Metadaten direkt von arxiv.org: Titel, Autor:innen, Abstract, Erscheinungsdatum, DOI und Journal-Angabe werden automatisch übernommen, genau wie bei einem Import per DOI.

Autovervollständigung für Normen

Beim Erfassen einer Publikation und im Import-Assistenten schlägt Librario ab zwei Zeichen gängige Normen vor, z. B. DIN EN ISO 9001, EN 1991-1-4 oder DIN 18960.

Das spart Tippen und vermeidet Schreibvarianten („DIN-EN“ statt „DIN EN“). So steht dieselbe Norm in zehn Datensätzen zehnmal gleich, was Suche und Dublettenerkennung verbessert.

Datei-Uploads bis 5 GB auf Anfrage

Standardmäßig liegt das Upload-Limit pro Datei bei 200 MB. Das reicht für die allermeisten PDFs. Wir empfehlen, PDFs klein zu halten, damit sie für Benutzer:innen schnell zugänglich bleiben, und für die Volltextsuche entsprechend zu optimieren, siehe die Best Practice Dateien für die Volltextsuche optimieren.

In Sonderfällen (etwa bei hochauflösenden Tagungsbänden oder gescannten Bestandskatalogen) war diese Optimierung für einzelne Kunden nicht möglich. Das Aufteilen einzelner Dateien war für Benutzer:innen lästig und für die Recherche kontraproduktiv.

Auf Anfrage hebt der Support das Upload-Limit kontoweit auf bis zu 5 GB pro Datei an. Auf der Seite PDF-Dateien importieren steht dann „unbegrenzt“ statt „200 MB“.

Rechnungen an bis zu fünf E-Mail-Adressen versenden

Bisher ging die Rechnung an genau eine hinterlegte E-Mail-Adresse, in der Regel die der Person, die das Konto angelegt hat.

In vielen Organisationen reicht das nicht aus: Rechnungen müssen zusätzlich an einen zentralen Rechnungseingang (z. B. rechnungen@…) gehen, damit die Buchhaltung den Beleg verbuchen kann und die Person mit Budgetverantwortung die Kosten ihrer Kostenstelle zuordnen kann. Manuelles Weiterleiten war Routine.

Jede neue Rechnung geht jetzt automatisch an alle hinterlegten Adressen, Rechnungseingang und Budgetverantwortliche werden gleichzeitig informiert.

Unter Unser Konto > Abonnement > Rechnungsanschrift bearbeiten lassen sich im Feld E-Mail-Adressen bis zu fünf Adressen eintragen (mit Komma oder Semikolon getrennt).

Kategorie und Sammlung direkt beim Import mehrerer Publikationen setzen

Beim Import mehrerer PDF-Dateien lassen sich Kategorie und Sammlung jetzt im Block Auf alle Publikationen anwenden festlegen.

Bisher mussten importierte Datensätze hinterher einzeln in die richtige Kategorie verschoben und einer Sammlung zugewiesen werden. Bei größeren Imports war das schnell Tagesarbeit. Beide Felder gelten nun für alle Datensätze eines Imports.

Import-Funktion komplett überarbeitet

Die Import-Funktion wurde grundlegend überarbeitet.

Die neue Version bietet einen Überblick über laufende und abgeschlossene Importvorgänge. Benutzer:innen sehen jetzt direkt, wenn ein Import fehlgeschlagen ist und warum. Fehlgeschlagene Importvorgänge können mit einem Klick wiederholt oder abgebrochen werden.

Bei abgebrochenen Importvorgängen können die bereits erstellten Publikationen einfach manuell weiterbearbeitet werden. Librario erkennt außerdem automatisch Dubletten anhand der Kennung (ISBN, DOI, PMID, arXiv-ID oder Normnummer) und unterstützt beim Hinzufügen von Leihexemplaren nach dem Import.

Die neue Import-Funktion war zunächst im Beta-Status und für Teilnehmende am Early-Adopter-Programm zugänglich.

Dokumentation: Publikationen verwalten

Benutzerverzeichnis als CSV exportieren

Ab sofort exportieren Sie alle Benutzer:innen als CSV-Datei und gleichen sie mit Ihrem Personalverzeichnis ab, zum Beispiel über die Mitarbeiternummer. So finden Sie Profile ausgeschiedener Mitarbeitender, die Sie bereinigen können.

Die Datei enthält ID, E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname, Mitarbeiternummer, Rollen, Telefonnummer und einen direkten Link zum Benutzerprofil. Diese Daten können Sie in jedem gängigen Tabellenkalkulationsprogramm weiterverarbeiten.

Sie finden den Export unter Unser Konto → Benutzer: Öffnen Sie oben rechts Exportieren und wählen Sie Exportiere als CSV.

Dokumentation: Benutzerverwaltung

Verbesserter BibTeX- und EndNote-Export

Einzelne Publikationen, Suchergebnisse sowie Sammlungen können im BibTeX- und EndNote-Format exportiert werden. Dies erlaubt eine Nutzung der Daten aus Librario in Literaturverwaltungsprogrammen, wie EndNote, Citavi und BibTeX.

Bisher war der Export von Suchergebnissen und Sammlungen auf die erste Ergebnisseite begrenzt.

Diese Limitation wurde gelöst. Jetzt exportieren Sie alle Suchergebnisse und alle Publikationen einer Sammlung (alle Seiten) auf einen Schlag als EndNote- oder BibTeX-Datei.

Das ermöglicht eine noch engere Integration mit bekannten Literaturverwaltungsprogrammen.

Hinweis: Sollten Sie erwägen, die gesamte Bibliothek zu exportieren, um bestimmte analytische Anwendungsfälle umzusetzen, empfehlen wir unsere moderne REST-API. Sie erlaubt eine bessere Integration in IT-Anwendungen und Skripte.

Der verbesserte Export wurde zunächst über das Early-Adopter-Programm freigeschaltet und steht inzwischen allen Konten zur Verfügung.

Hierarchische Beziehungen zwischen Publikationen

Publikationen lassen sich ab jetzt über das Feld Übergeordnete Publikation hierarchisch verknüpfen.

So fassen Sie mehrbändige Publikationen zusammen, und Benutzer:innen finden leichter alle Teile eines Buches.

Beispiel:

Es gibt das mehrbändige Buch “Beton-Kalender 2024” mit den Teilen 1 und 2. Hier würde man drei Publikationen in Librario anlegen:

  • “Beton-Kalender 2024”
  • “Beton-Kalender 2024, Teil 1”, welches als übergeordnete Publikation “Beton-Kalender 2024” hat
  • “Beton-Kalender 2024, Teil 2”, welches ebenfalls als übergeordnete Publikation “Beton-Kalender 2024” hat

Dokumentation: Bibliografische Felder

Best Practices: Publikationen gruppieren

Originaltitel

Ab jetzt steht bei einer Publikation das Feld Originaltitel zur Verfügung.

Der Originaltitel (bibliothekarisch: Einheitssachtitel) ist der Titel, mit dem mehrere Ausgaben einer Publikation zusammengefasst werden.

Ein Anwendungsfall ist das Gruppieren von verschiedenen Auflagen derselben Publikation. Der Originaltitel ist die Grundlage, um später auf neuere Auflagen hinzuweisen.

Ein anderer Anwendungsfall ist das Gruppieren von verschiedenen Sprachausgaben desselben Werkes. Benutzer:innen finden so leichter andere Sprachausgaben.

Dokumentation: Bibliografische Felder

Best Practices: Publikationen gruppieren

Librario im neuen Design

Nach mehr als zehn Jahren hat Librario eine neue Benutzeroberfläche. Mehrere Bereiche wurden neu aufgebaut und vereinfacht.

Sammlungen

Benutzer:innen können eigenständig Sammlungen von Publikationen erstellen und mit anderen Benutzer:innen teilen.

Diese Sammlungen können für verschiedene Zwecke verwendet werden:

  • Ein Unternehmen (Ingenieurbüro) verwendet diese, um “Handapparate” abzubilden. In diesem Fall pflegen Fachleute kuratierte Sammlungen der wichtigsten Literatur zu einem Themengebiet. Etwa, um neue Mitarbeitende schnell und einfach in ein neues Thema einzuarbeiten, oder um den “Stand der Technik” im Unternehmen klar zu kommunizieren.
  • Ein anderes Unternehmen (Medizintechnik) verwendet die Sammlungen, um die teilweise ausgelagerten Literaturrecherche-Ergebnisse mit den Wissenschaftler:innen zu teilen.

Dokumentation: Sammlungen verwalten

Progressive Web App

Librario ist jetzt eine Progressive Web App.

Mit Chrome auf Windows, Mac und Android lässt sich Librario als “App” installieren. Außerdem funktioniert Librario bei instabiler oder fehlender Internetverbindung weiter: Zuvor geöffnete Seiten werden aus dem Zwischenspeicher geladen.

Dokumentation: Progressive Web App (PWA)

Google Analytics wurde entfernt

Bis jetzt wurde Google Analytics verwendet, um für die Produktentwicklung einen Einblick zu gewinnen, wie Librario täglich verwendet wird.

Wir haben uns entschieden, künftig auf die Verwendung von Google Analytics zu verzichten.

Dies hat nicht nur Vorteile aus Sicht des Datenschutzes, sondern beschleunigt auch die Webanwendung für alle Benutzer:innen.

Die maximale Dateigröße beträgt jetzt 200 MB

Bisher konnten hochgeladene Dateien nur 150 MB groß sein. Wir haben das Limit nun auf 200 MB erhöht.

Wir raten davon ab, Librario für so große Dateien zu verwenden. Man öffnet sie nicht „mal eben“, um zu recherchieren, und der Download dauert zu lange.

Es lohnt sich, solche Dateien zu verkleinern. Moderne PDF-Editoren helfen dabei.

Neue Berichte zu möglichen Duplikaten (ISBN, DOI)

Es gibt jetzt weitere Berichte für Bibliothekar:innen, mit denen Sie die Qualität der Bibliothek erhöhen.

Ab jetzt können mögliche Dubletten anhand der DOI-Nummer oder der ISBN identifiziert werden.

Bibliothekar:innen entscheiden für jede mögliche Dublette, ob es sich tatsächlich um eine doppelte Publikation handelt (dann kann eine davon gelöscht werden) oder ob es einen anderen Grund für dieselbe ISBN oder DOI gibt. Ein möglicher Grund: ein mehrbändiges Buch, bei dem jeder Band als eigene Publikation gespeichert wurde. Mehrbändige Bücher teilen sich oft dieselbe ISBN.

*[DOI]: Digital Object Identifier *[ISBN]: International Standard Book Number

Meinten Sie ...?

Sucht jemand nach dem Nachnamen einer beitragenden Person, schlägt Librario jetzt vor, stattdessen nach dieser Person zu filtern.

Publikation teilen

Ab jetzt gibt es auf der Detailseite einer Publikation die Möglichkeit, die Publikation mit Mitarbeitenden zu teilen.

Schlagworte

Ab jetzt können in Librario neben den Kategorien (engl. Tags) auch Schlagworte (engl. Keywords) angegeben werden.

Schlagworte helfen, eine Publikation unter bestimmten Begriffen (z. B. Synonymen) auffindbar zu machen.

Kategorien bauen eine Hierarchie der Publikationen auf, nach der Sie bei der Suche filtern können.

Dokumentation: Bibliografische Felder

Dashboard für Bibliothekar:innen

Es gibt jetzt ein Dashboard für Bibliothekar:innen. Es zeigt Vorschläge an, wie die Qualität der eigenen Bibliothek gesteigert werden kann.

Warum ist eine hohe Qualität des Bibliotheksbestands relevant?

Die Suche von Librario kann nur so gut sein, wie es der Datenbestand zulässt. Deswegen ist es wichtig, typische Qualitätsprobleme zu beheben.

Etwa ist die Sprachangabe bei einer Publikation relevant, um sprachabhängige Optimierungen bei der Volltextsuche nutzen zu können. Auch die Angabe des Jahres ist nützlich, da viele Benutzer:innen sie als wichtiges Relevanzkriterium bei der Suche betrachten. Manche lassen sich nur die aktuellsten Publikationen anzeigen. Publikationen ohne Jahr würden dann unter den Tisch fallen.

REST-Schnittstelle

Ab jetzt gibt es für die meisten Objekte in Librario eine REST-Schnittstelle, um Daten lesen, erstellen oder bearbeiten zu können.

Sie richtet sich an IT-Abteilungen und Teams mit eigener Entwicklung, die Inhalte aus Librario automatisch abrufen oder anlegen.

Dokumentation: REST-API

Suchergebnisse chronologisch sortieren

Standardmäßig sortiert Librario Suchergebnisse nach Relevanz. Die Relevanz ergibt sich aus einem intern berechneten Wert für den Suchbegriff.

Manche Benutzer:innen sehen lieber die neuesten Veröffentlichungen zuerst. Dafür gibt es jetzt die Option Chronologisch sortieren.

Literatursuche überarbeitet

Wir haben die Suche grundlegend überarbeitet.

Das ist neu:

  • Bessere Suchergebnisse durch bessere Sortierung nach Relevanz
  • Sie suchen jetzt auch nach ISBN und DOI
  • Neue Filter: Sie filtern nach Publikationen, bei denen ein bestimmtes Feld leer ist
  • Volltextsuche optional: Sie entscheiden, ob Librario nur Titel und Metadaten oder auch den Volltext durchsucht
  • Ihre persönlichen Favoriten durchsuchen Sie gesondert
  • Der Suchindex unterstützt neben Deutsch und Englisch jetzt auch Französisch, Spanisch und Italienisch

Dokumentation: Publikationen durchsuchen

Persönliche Favoriten

Nicht jeder Fachartikel ist für alle Mitarbeitenden gleich wichtig, je nach Ausbildungsschwerpunkt und Spezialisierung im Berufsalltag.

Deshalb kann jetzt jede Person eine eigene Favoritenliste anlegen.

Zusätzlich ist bei jeder Publikation ersichtlich, wer sie ebenfalls zu seinen Favoriten zählt. Das Benutzerprofil zeigt neben den ausgeliehenen Büchern auch die Favoriten der Person. So entdecken Mitarbeitende schnell neue und wichtige Literatur.

Dokumentation: Favoriten verwalten

Optimierungen unter der Haube

Wir haben in den letzten Wochen viel unter der Haube optimiert: Librario antwortet schneller, und kleinere Fehler sind behoben. Grundlage dafür ist eine genauere Messung der Antwortzeiten.

Vorschau beim Bearbeiten einer Publikation

Beim Bearbeiten einer Publikation wird das Coverbild jetzt groß angezeigt. So sehen Sie sofort, welche Publikation Sie gerade bearbeiten.

Außerdem gibt es eine neue Schaltfläche, um die verknüpften Dateien direkt herunterzuladen. Die Suchfunktion antwortet nochmals schneller.