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Sammlungen

Wissen bleibt im Team, nicht im Postfach einzelner Personen

Sammlungen in Librario gruppieren Fachliteratur thematisch und machen sie für das ganze Team zugänglich: Kompetenzcenter, Projektliteratur, Einarbeitungsmappen. Ansehen kann jede:r in Ihrer Organisation, Änderungen regeln klare Rollen, und jede Sammlung exportiert direkt nach BibTeX, EndNote und CSV.

Librario Sammlungsübersicht mit Kompetenzcenter-Karten: Kompetenzcenter: Tragwerksplanung, Kompetenzcenter: Regulatory Affairs, 2025-03 Zulassungsstudie XR-200, je mit Publikationszahl und Ansprechpersonen

Die Situation

Wissen liegt verteilt: Keiner findet, was schon da ist

Die Fachliteratur ist vorhanden. Irgendwo. In der persönlichen Zotero-Bibliothek eines Postdocs, auf dem Laufwerk der Projektleitung, in einer E-Mail-Kette von vor zwei Jahren. Was für die eine Person das Standardwerk des Fachs ist, muss die nächste erst mühsam selbst recherchieren, obwohl es längst im Haus liegt.

Dieses Muster tritt in Ingenieurbüros genauso auf wie in Forschungsgruppen: Wissen konzentriert sich auf einzelne Personen. Wechseln diese die Stelle oder das Projekt, zieht ein großer Teil des Literaturwissens mit. Das nächste Team beginnt neu.

Das Problem ist nicht der fehlende Wille zum Teilen, sondern das fehlende Werkzeug dafür. Persönliche Favoriten helfen Einzelnen; für die Zusammenarbeit im Team braucht es etwas anderes.

So funktionieren Sammlungen in Librario

sichtbar: Jede Sammlung ist für alle Mitarbeitenden Ihrer Organisation auffindbar. Wer sucht, findet sie auch ohne zu wissen, dass sie existiert
100 %
regeln Änderungen: Bearbeitende fügen Publikationen hinzu und pflegen die Beschreibung, Besitzende verwalten Berechtigungen. Ansehen und exportieren kann jede:r
Zwei Rollen
für den Export aus jeder Sammlung: BibTeX für LaTeX-basierte Berichte, EndNote für Word-Workflows, CSV für Tabellen und Auswertungen
Drei Formate

Die Komplikation

Ohne strukturierte Sammlungen wird Wissen zum Personalrisiko

Doktorand:innen verlassen eine Forschungsgruppe nach drei bis vier Jahren. Projektleiter:innen wechseln das Projekt oder das Haus. In beiden Fällen geht dasselbe verloren: das Wissen darüber, welche Quellen für ein laufendes Thema ausgewertet wurden und welche Standards als Grundlage galten.

Hinzu kommt der Compliance-Druck: Teams, die nach ISO 13485 arbeiten oder Zulassungen vorbereiten, müssen auch Jahre später zeigen können, auf welche Literatur sich eine Entscheidung gestützt hat. Liegt diese Literatur verstreut auf Laufwerken und in Postfächern, wird aus dem Nachweis eine Rekonstruktion.

Und selbst dort, wo keine Regulierung greift, entsteht ein stiller Kostentreiber: Doppelrecherchen, mehrfach beschaffte Publikationen, neu aufgebaute Literaturlisten für Projekte, die fast identisch mit einem früheren Auftrag waren. Diese Kosten erscheinen in keiner Abrechnung: Sie stecken in den Stunden, die Mitarbeitende mit Suchen verbringen statt mit Arbeiten.

Die Lösung

Vier Funktionen, die Wissen vom Regal ins Team bringen

  • Lesen dürfen alle, ändern nur Berechtigte

    Zwei Rollen regeln, wer eine Sammlung verändert: Bearbeitende fügen Publikationen hinzu und aktualisieren die Beschreibung, Besitzende vergeben Rollen und können die Sammlung löschen. Ansehen und exportieren kann jede:r in Ihrer Organisation. Keine versehentlichen Änderungen, kein Berechtigungs-Wildwuchs.
  • Sichtbar für die ganze Organisation

    Sammlungen sind für alle Mitarbeitenden Ihrer Organisation sichtbar, anders als persönliche Favoriten, die nur der eigenen Person gehören. Wer eine Sammlung sucht, findet sie, ohne vorher wissen zu müssen, dass sie existiert. Und wer den Bestand fachlich kuratiert, macht diese Arbeit für das ganze Haus sichtbar.
  • Export nach BibTeX, EndNote und CSV

    Öffnen Sie eine Sammlung, klicken Sie auf Export, wählen Sie das Format: BibTeX für LaTeX-basierte Berichte, EndNote für Word-Workflows, CSV für Tabellen und Auswertungen. Alle bibliografischen Informationen der enthaltenen Publikationen in einem Schritt, ohne manuelle Zusammenstellung und ohne Lock-in. So spielt eine Sammlung mit Citavi, EndNote und BibTeX zusammen.
  • Verknüpft mit Ihren Projektwerkzeugen

    Jede Sammlung trägt eine Beschreibung in Markdown: mit Kontext, Ansprechpersonen und Links zu externen Ressourcen, etwa zu einem Jira-Projekt, einem SharePoint-Ordner mit Berechnungshilfen oder CAD-Vorlagen. Publikationen lassen sich direkt aus den Suchergebnissen heraus zu einer Sammlung hinzufügen.

Im Detail

Drei Anwendungsfälle, eine Funktion

01 · KOMPETENZCENTER

Das Fachgebiet gehört dem Team, nicht der Person

Benennen Sie Sammlungen nach der Konvention „Kompetenzcenter: [Fachgebiet]", z. B. „Kompetenzcenter: Holzbau" oder „Kompetenzcenter: Regulatory Affairs". Grundlagenwerke, aktuelle Normen und wichtige Referenzwerke liegen dort kuratiert für alle, und die fachliche Hoheit über die Auswahl bleibt bei der Person, die das Gebiet betreut. Verlässt die Fachexpertin das Haus, bleibt das Wissen.

02 · PROJEKT-BIBLIOTHEK

Literatur zum Projekt, nicht zur Person

Format „YYYY-MM Projektname", z. B. „2025-03 Zulassungsstudie XR-200" oder „2025-06 Aufstockung Bürohaus K12". Bearbeitende fügen Publikationen hinzu und verlinken das Jira-Ticket in der Beschreibung. Nach Projektabschluss bleibt die Sammlung bestehen: Beim nächsten ähnlichen Auftrag öffnen Sie sie wieder, statt von vorne zu suchen.

03 · EINARBEITUNG

Die Pflichtlektüre liegt am ersten Tag bereit

Eine Sammlung „Einarbeitung: [Team]" bündelt Grundlagenwerke, interne Standards und Pflichtlektüre. Neue Kolleg:innen finden in der ersten Woche, womit ihre Vorgänger:innen drei Jahre gearbeitet haben, ohne dafür eine einzige E-Mail schreiben zu müssen.

Wissen aktivieren, statt es im Regal zu lassen.

Sehen Sie in einer Demo, wie eine Kompetenzcenter-Sammlung in Librario aufgebaut ist: von der Rollenvergabe bis zur exportierten Literaturliste für den nächsten Bericht.