Aufgabenverwaltung für Bibliothekar:innen
Im klassischen Library-Management-Modell schreiben anwendende Personen E-Mails an die Bibliothek — “Können Sie diesen Tagungsband bitte beschaffen?”, “Diese DOI fehlt”, “Bitte um Reservierung des Leihexemplars”. Bibliothekar:innen pflegen daraus parallel ihre eigenen To-do-Listen, Excel-Tabellen, Sticky Notes.
In wachsenden Beständen wird das Postfach zur kritischen Infrastruktur. Aufträge gehen unter, der Status existiert nur in einem Kopf, und Datenqualitäts-Probleme (Dubletten, fehlende Identifikatoren) sind zwar sichtbar — aber niemand priorisiert sie.
Librario bietet jetzt eine integrierte Aufgabenverwaltung mit Kanban-Board und Listen-Ansicht. Aufgaben entstehen automatisch aus Datenqualitäts-Hinweisen, Leihanfragen, Fehlermeldungen und Dublettenprüfungen — oder werden manuell angelegt. Jede Aufgabe trägt eine Fälligkeit und eine Priorität, kann kommentiert und Kolleg:innen zugewiesen werden; In-App-Hinweise und ein E-Mail-Digest erinnern an Fälliges.
Damit lösen die Aufgaben die früheren E-Mail-Benachrichtigungen ab: Wo anwendende Personen bisher eine Fehlermeldung oder eine Leihanfrage per E-Mail an die Bibliothek geschickt haben, entsteht jetzt direkt eine nachverfolgbare Aufgabe auf dem Board, sichtbar für das ganze Team, mit Status und Fälligkeit, statt in einem Postfach unterzugehen.
Die Basis-Aufgabenverwaltung ist für alle Konten freigeschaltet. Erweiterte Funktionen — etwa eigene wiederkehrende Aufgaben anlegen, Zuweisungs-Regeln pro Kategorie definieren oder die QA-Status-Karte auf Publikations-Detailseiten — sind Bestandteil ausgewählter Tarife.
Mehr Details in der Dokumentation:
- Das Kanban-Board – Spalten, Kartenanatomie, Filter, Listenansicht
- Aufgabentypen – Qualitätsprüfung, Leihanfrage, Fehlermeldung, allgemeine Aufgaben
- Wiederkehrende Aufgaben – Routinen wie Inventur, DIN-Norm-Pflege oder das Einpflegen neuer Zeitschriftenausgaben einmal definieren